Fact Sheet Friday #7 - Wenn Luft viel erreicht: Die Hebekissen
Sie sind universell einsetzbar, ob für Menschenrettungen, das Heben oder Drücken von Lasten oder bei der Bergung von vorwiegend Schwerfahrzeugen - die pneumatischen Hebekissen. Doch mit der bewegten Last wächst auch der Anspruch an die Sicherheit solcher Gerätschaften. So haben die aktuell in Einsatz befindlichen Hebekissen eine Ablegefrist, welche mittlerweile erreicht wurde.
So hatte die Arbeitsgruppe neben den beiden Fahrzeugen, welche an sich genug Arbeit für alleinige Projekte wären, auch den besten Ersatz für die aktuellen Hebekissen zu finden. Wie auch beim hydraulischen Rettungsgerät wurden auf Messebesuchen und bei Produktvorführungen mehrere Hersteller genau unter die Lupe genommen. Am Ende ist die Entscheidung auf die Firma Scheureder aus Oberösterreich mit den Hebekissen von Paratech gefallen. Diese zeichnen sich vor allem durch ihre Widerstandfähigkeit und die Tatsache, dass sie keine Ablegefrist haben, solange jährliche Kontrollen und Wartungen durchgeführt werden, aus. Diese Kontrollen und auch kleine Reparaturen können, nach einer Spezialschulung durch den Hersteller, durch die Gerätewarte der Feuerwehr durchgeführt werden und verursachen somit keine Kosten im laufenden Betrieb.
Die genau gleichen Umstände gelten für die Ballonhebekissen. Diese werden vor allem für das Heben von großen Lasten wie zum Beispiel Klein-LKW und LKW eingesetzt (zuletzt beim spektakulären Unfall eines Pritschenwagens in der Landegger Straße).
Zusammen belaufen sich die Anschaffungskosten für beide Systeme auf zirka € 30.000!
Daher abermals die Bitte an Sie: unterstützten Sie die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr!
IBAN: AT09 3300 0001 0120 1714
Fotos: Paratech.com und FF Neufeld