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Freiwillige Feuerwehr Neufeld an der Leitha

Feuerwehr

Fact Sheet Friday #4 – Das Fahrwerk

Die Federung des Rosenbauer RT erfolgt über ein Luftfahrwerk an beiden Achsen. Wie man es von PKW kennt, erhöht dies den Fahrkomfort, aber vor allem die Sicherheit während der Einsatzfahrt. Die Fahrzeughöhe wird durch Adaptierung des Luftdrucks immer gleich gehalten, egal ob der Wassertank voll oder leer ist.

Zumindest grundsätzlich - denn die Fahrzeughöhe kann vom Maschinisten ganz bewusst gewählt und verstellt werden. Der große Vorteil für eine Feuerwehr hierbei ist, aus 4 verschiedenen Fahrhöhen wählen zu können. Die 1. „Fahrstufe“ ist eigentlich die Höhe für den Stillstand an der Einsatzstelle. Hier ist das Fahrzeug auf 175 mm Bodenfreiheit abgesenkt werden und ermöglicht dadurch sogar ohne Trittbretter eine ergonomische Geräteentnahme. Der Wegfall der Trittbretter erhöht wiederum die Sicherheit der Mannschaft. Ein „ins leere steigen“, falls das zu entnehmende Gerät doch einmal zu schwer ist oder man mit Atemschutzgerät auf dem Rücken Geräte entnehmen muss, kann hier nicht mehr passieren. Außerdem ist die Stolpergefahr durch den Wegfall der Trittbretter ebenfalls nicht mehr vorhanden.

Die Fahrstufe 2 beschreibt 250mm Bodenfreiheit und ist für die „normale“ Straße vorgesehen und überzeugt vor allem durch den sehr guten Schwerpunkt und damit hervorragendes Fahrverhalten.

In Fahrstufe 3 hat der RT bereits 350mm Bodenfreiheit und diese Fahrstufe ist vor allem für Feldwege oder unbefestigte Flächen gedacht.

Die 4. Fahrstufe gibt die maximal mögliche Höhe des Fahrzeugs (470mm) frei uns wird auch als Watmodus beschrieben. Wie es der Name vermuten lässt, ist dieser Modus vor allem für das Durchfahren von Wasser bei Unwettereinsätzen oder für das Überwinden von größeren Hindernissen gedacht. In den Fahrstufen 1 und 4 ist zudem die Geschwindigkeit elektronisch auf 15km/h reduziert.

Darüber hinaus besticht das Fahrwerk durch einen sehr guten Lenkeinschlag an der Vorderachse sowie der ebenfalls lenkbaren Hinterachse. Spätestens in Kombination ist ein sehr kleiner Wendekreis möglich. Dadurch ist das Erreichen von Einsatzstellen in engen Wohnparks oder auch in den vor allem im Sommer oft zugeparkten Gassen rund um die Seen und deren Mobilheim- und Campingplätze eher und vor allem schneller möglich. Die Fahrzeugbreite von gerade einmal 2,35m tut hier ihr übriges, um in engen Gassen oder den Schotterstraßen zu den Parzellen entlang des Neufelder Sees zufahren zu können. Dies war mit den jetzigen Fahrzeugen häufig schlichtweg nicht möglich. Hier wurde bereits öfter wertvolle Zeit durch das Umparken von PKW oder das Legen langer Zubringeleitungen verloren.

Mathias Seyfert / FEUERWEHR.AT

Ein roter und weißer Feuerwehrwagen ist vor einem Gebäude geparkt. Der Wagen hat ein Nummernschild 'FW BLFI W 28'. Er ist mit 'Feuerwehr' beschriftet und hat Notfallleuchten.
Ein roter und weißer Feuerwehrwagen mit der Aufschrift Feuerwehr Stadt Wien steht vor einem Gebäude. Der Wagen hat seine Türen geöffnet und ist mit der Nummer 28 gekennzeichnet.
Ein roter Feuerwehrwagen steht am Straßenrand, mit geöffneter Hecktür. Der Körper des Wagens besteht aus Metall, und hinten ist ein Ersatzreifen montiert.
Ein roter und weißer Feuerwehrwagen mit der Nummer 112 ist in einem nassen Bereich geparkt, möglicherweise an einer Tankstelle. Ein weiteres gelbes und blaues Notfallfahrzeug ist dahinter geparkt.